
// Iranische Küche
Dschudsche-Kebab
Dschudsche-Kebab ist ein persisches Gericht aus Hähnchenstücken, die in Zitronensaft und Safran mariniert und dann über Holzkohle gegrillt werden, bis die Außenseite knusprig und das Innere saftig ist. Der in heißem Wasser aufgelöste Safran färbt das Hähnchen leuchtend gelb und verleiht ihm ein feines blumiges Aroma. Serviert wird das Gericht mit Reis, der mit Safranbutter verfeinert ist, sowie mit gegrillten Tomaten. Manche Rezepte ergänzen es mit Zwiebeln und Zitronenspalten.
Der Geruch von Holzkohle, das Gold des Safrans und die Säure der Zitrone: Ein solches Picknick bleibt dem Gast lange im Gedächtnis.
// Zutaten
- Hähnchenschenkel
- Safran
- Zitronensaft
- Reis
- Tomaten
- Zwiebel
// Geschichte
Fleisch über dem Feuer zuzubereiten hat in Persien eine sehr lange Tradition, lange vor der persischen Zivilisation selbst. Der Dschudsche-Kebab hat sich erst später herausgebildet. Im zwanzigsten Jahrhundert wurde er zu einem der wichtigsten Gerichte persischer Restaurants und zu einem unverzichtbaren Begleiter von Picknicks im ganzen Land.
Der Name geht auf das Wort „dschudsche“ zurück, das „Hähnchen“ bedeutet. Die Marinade aus Safran und Zitrone gilt als typisch persisch und unterscheidet sich von den Kebab-Traditionen der Levante, der Türkei und Zentralasiens. Man isst ihn bei jedem persischen Picknick, bei jeder Feier und im Restaurant. Er wird fast immer auf dieselbe Weise serviert: mit Reis, der Safranbutter enthält, und mit gegrillten Tomaten. So bleibt der Safran der bestimmende Geschmack der Tafel, selbst wenn viele andere Speisen auf dem Tisch stehen.























